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Was beim Kauf einer Orangenpresse wichtig ist

Frisch gepresste Fruchtsäfte sind sehr beliebt und es wird ihnen nachgesagt, recht gesund zu sein. Tatsächlich enthält ein Frisch gepresster Saft große Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen und tragen außerdem zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei. Besonders gefragt ist frisch gepresster Orangensaft, der manchmal sogar als gesünder als das Essen einer Orange angesehen wird. Zwar gibt es diesen auch im Supermarkt, wirklich frisch ist jedoch nur selbst gepresster.

Beim Kauf einer Orangenpresse stellt sich zunächst die Frage, ob diese bei Bedarf auch als Presse für andere Zitrusfrüchte geeignet ist. Häufig ist das der Fall, mitunter lassen sich sogar kleinere Früchte wie Zitronen und Limetten mit diesen Pressen auspressen. Um der Ansammlung von Verschmutzungen und der Bildung von Schimmel vorzubeugen, sollte sich eine solche Presse nach Gebrauch leicht zerlegen und reinigen lassen. In der Praxis muss Metall nicht unbedingt besser geeignet als Kunststoff sein, eine robuste Verarbeitung der Saftpresse ist jedoch vorteilhaft. Sogar für den professionellen Einsatz gedachte Pressen müssen nicht unbedingt sehr teuer sein. Die Gestaltung des Presskegels hat einen gewissen Einfluss auf die Ausbeute an Orangensaft.

Orangenpresse: Mechanisch oder elektrisch?

Angeboten werden sowohl rein mechanisch als auch elektrisch betriebene Orangenpressen. Eine elektrische Orangenpresse ist besonderes komfortabel, weil sie ein Entsaften der Orangen ohne große Anstrengung ermöglicht. Dadurch lassen sich diese mitunter besser auspressen und mehr Saft aus einer Frucht gewinnen. Sie muss nicht unbedingt viel kosten und bewegt sich häufig sogar auf einem ähnlichen Niveau wie ausschließlich händisch zu bedienende Saftpressen. Die nötige Leistung liegt häufig im Bereich von 60 bis 100 Watt, was im Vergleich zu diversen Küchengeräten nicht sehr viel ist und kaum nennenswerte Stromkosten verursacht.

In der Praxis könnten manche mit einer mechanischen Orangenpresse besser zurechtkommen, weil bei dieser der Prozess des Entsaftens direkt kontrollierbar ist. Ein Vorteil wäre ebenso, dass es kein möglicherweise störendes Geräusch eines Motors gibt. Je nach Bauweise hält sich der Kraftaufwand in Grenzen, was etwa durch lange Hebel und die resultierende Hebelwirkung unterstützt wird.

Welche Früchte eignen sich am besten?

Zwar gelangen Teil der Schale üblicherweise nicht in den Orangensaft, dennoch kann es von Vorteil sein, wenn diese nicht mit diversen Überzugs- oder Pflanzenschutzmitteln belastet ist. Der reine Hinweis „unbehandelt“ ist nicht unbedingt eine Garantie dafür. Das gilt selbst dann, wenn die Orangen vor der Nutzung gründlich gewaschen werden. Beim Kauf sollten sich keinerlei Druck-, Faul- oder gar Schimmelstellen zeigen. Treten zuhause Druckstellen auf, können die Früchte jedoch immer noch zu Saft verarbeitet werden.

Im Prinzip sind alle handelsüblichen geeignet, wobei es bezüglich der Herkunft und auch Qualität eine große Auswahl auf dem Markt gibt. Als besonders gut zur Herstellung von Orangensaft geeignet gelten etwa die Sorten „Valencia Late“ und „Salustiana“. Sie sollten an einem kühlen Ort außerhalb des Kühlschranks gelagert werden.

Alternativ lassen sich ebenso Blutorangen wie etwa der Sorte „Moro“ verwenden. Wer zur Abwechslung einen deutlich süß-sauren Geschmack haben möchte, kann auch einmal zu Grapefruits greifen.

Orangenpressen elektrisch:

  • Russell Hobbs 22760-56 Classics Zitruspresse, 60 Watt
  • Philips HR2752/90 Essential Zitruspresse, 85 Watt
  • Rosenstein & Söhne Professionelle Zitruspresse
  • Philips HR1869/01 Entsafter
  • Orangenpressen mechanisch:

  • Professionelle Hand Saftpresse
  • Rosenstein & Söhne Professionelle Hebel-Zitruspresse